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JUPITER’S MOON

Kornél Mundruczó


2017

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HU, DE

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123'



SYNOPSIS

Ein junger Flüchtling wird bei einer illegalen Grenzüberquerung tödlich verwundet. Doch anstelle zu sterben kann Aryan die Gravitation ausser Kraft setzen und beginnt zu fliegen. Mit der Hilfe des korrupten Dr. Stern, der sich die wundersamen Kräfte des jungen Syrers zu nutzen macht, gelingt ihm die Flucht aus dem Lager. Von der Polizei verfolgt und auf der Suche nach Geld und Sicherheit, setzt Dr. Stern,  in einer Welt in der Wunder gekauft werden können, alles auf eine Karte.

Nach Tender Son (Cannes 2010) und White God (Prix Un certain regard 2014), liefert uns Kornél Mundruczó einen zeitgenössischen science-fiction Thriller vor dem Hintergrund eines unbarmherzigen Europas in der Krise.

“Ich habe das ganze Ausmass der Flüchtlingskrise erkannt, als wir unser Lager in einem Flüchtlingszentrum in Bicske, Ungarn aufgeschlagen haben. Was ich dort gesehen habe, hat mich schockiert und nicht mehr losgelassen. Ich bekam das Gefühl, dass Fremdsein ein eigenartiger Wesenszustand ist, da die Menschen an einem Ort ausserhalb unserer Zeit und unserem Raum platziert wurden. Sie haben weder eine Vergangenheit, noch eine Zukunft sondern nur eine unsichere Gegenwart. Sie wissen nicht einmal mehr, ob sie noch sie selber sind, ob sie noch die Person sind, die sie waren, als sie gegangen sind oder, ob sie jemand anderer während der Reise geworden sind. Man kann nicht Zeuge sein ohne sich solidarisch zu fühlen. Das wäre unmenschlich.“ 

Kornél Mundruczó 

“Mundruczó setzt wie bei White God auf Realismus im ungarischen Alltag. Seine Figuren sind glaubwürdig und intelligent, bösartig oder korrupt, aber immer realistisch. Und genau das macht einmal mehr die Magie dieses Filmes aus…Dass Jupiter’s Moon aber schliesslich packt und unterhält und in seiner verqueren Metaphorik nachhaltiger einfährt als jede pseudodokumentarische Nachstellung des Flüchtlingsgrauens, das stellt Mundruczó ein weiteres positives Zeugnis für sein dramatisches Flair aus.“ 

SRF, Michael Sennhauser


CRÉDITS

MIT
Merab Ninidze
Zsombor Jéger
György Cserhalmi
Móni Balsai
 
REGIE
Kornél Mundruczó
 
DREHBUCH
Kata Wéber
 
PRODUKTION
Proton Cinema Production
Match Factory
KNM
ZDF / ARTE Chimney
 
BILD
Marcell Rév H.S.C
 
SCHNITT
Dávid Jancsó H.S.E
 
TON Gábor Balázs
Michael Kaczmarek
 
SPEZIALEFFEKTE
Heiko Tippelt
Jean-Michel Boublil