FAVELA OLÍMPICA

Samuel Chalard


2017

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CH

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93'



SYNOPSIS

Während die Olympischen Spiele immer näher kommen, bereitet sich Rio de Janeiro vor, die internationale Gemeinschaft zu empfangen. Luxusherbergen, Sporthallen und Stadien werden errichtet. Alles muss perfekt sein, um auf den Fernsehbildschirmen der Welt zu glänzen.

Doch als der Aufbau mit grossen Schritten vorangetrieben wird, wird gleichzeitig der Abbruch zum Problem. Ein Steinwurf vom Olympischen Park entfernt, liegt eine sensible bewohnte Zone, die Favela de Vila Autódromo, Schmutz eck auf der Postkartenidylle Brasiliens. Der Bürgermeister Rios lässt nichts aus, um die Favela zu enteignen. Täglich werden die Bewohner unter Druck gesetzt, es werden ihnen Entschädigungen oder andere Wohnungen in Aussicht gestellt. Nichts scheint die Bulldozer aufhalten zu können, die in wenigen Minuten Lebensraum zerstören, der über Generationen aufgebaut wurde.

Doch einige Bürger weigern sich, dem Druck der Stadtverwaltung nachzugeben und leisten, jeder wie er kann, Widerstand. Die zierliche Penha wiedersetzt sich mit unerschütterlichem Willen, Luis der Sportler filmt jede Bewegung des Gegners und Delmo bemalt heroisch die letzten Mauern, die stehen geblieben sind, mit Anklageschriften. Die Zeit vergeht, die Häuser fallen, der Kampf zwischen den beiden Lagern wird immer heftiger und es bleiben nur noch 2 Jahre bis die Olympische Flamme in Rio brennen soll.

« Mit einem unglaublichen Feingefühl, das grosse Emotionen weckt, macht der Filmemacher aus ihrem hartnäckigen Kampf ein bemerkenswertes Zeitdokument.» l’Express

«Wunderbar erzählt Samuel Chalard die kleinen und grossen Geschichten und lässt uns die Bewohner als aussergewöhnliche Protagonisten dieses Kino lms entdecken.» Le Temps

«Der Film fesselt von der ersten bis zur letzten Szene » Der Landbote


CRÉDITS

REGIE
Samuel Chalard

PRODUKTION
Frédéric Gonseth Productions
RTS Radio Télévision Suisse

KAMERA
Patrick Tresch / Serge Pirodeau

TON
Samuel Chalard
Stéphane Mercier
Henrique Ligeiro / Pedro Saldanha

SCHNITT 
Karine Sudan

MUSIK
Guillaume Roy