Premierenveranstaltungen

Freitag, 4. Mai Rex Bern

18.00 Uhr Vorpremiere ADIEU A L’AFRIQUE mit anschliessendem Gespräch mit Pierre-Alain Meier
20:30 Uhr Reprise HYENE

Sonntag, 6.Mai Kino Kosmos Zürich

17.00 Uhr Vorpremiere ADIEU A L’AFRIQUE
19.00 Uhr Konzert Thaïs Diarra im Klub inkl. kurzem Gespräch mit Pierre-Alain Meier
20.30 Uhr Reprise HYENE

Durch die Veranstaltung führt Samir vom Kino Kosmos.


ADIEU À L’AFRIQUE

Pierre-Alain Meier


2017

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CH

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87'



SYNOPSIS

2009 trieben die Meeresströmungen Dutzende Körper von Migranten an einen Strand in Mauretanien, die versucht hatten, über die kanarischen Inseln nach Europa zu gelangen. Darunter auch der Körper einer jungen weissen Frau. Diese Meldung ging dem Filmemacher nicht aus dem Kopf und er kehrte acht Jahre später nach Senegal zurück, wo er als Produzent an den Dreharbeiten eines legendären Films teilgenommen hatte. Er sagt: «Die Rückkehr nach Afrika löst eine Vielfalt von Emotionen in mir aus: die Adoption meiner afrikanischen Kinder, die ich vor Ort aufwachsen lassen wollte, enge, zu früh verstorbene Freunde, die auch an dem Film Hyènes mitgearbeitet hatten und deren Tod ich nie wirklich verwunden habe…». Unter die eindringlichen Bilder dieses Films, einer Verfilmung von Friedrich Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame, mischen sich Bilder aus der Gegenwart, in der Pierre-Alain Meier mit Hilfe einiger Weggefährten die Zeugen und die Verantwortlichen dieses schrecklichen Vorfalls trifft, und intime Bilder aus den eigenen Archiven, die seinen drei äthiopischen Kindern gewidmet sind. Seine afrikanische Vergangenheit holt ihn ein. Es wird – so sagt er – sein letzter Film sein.

Luciano Barisone


CRÉDITS

Regie und Produktion
Pierre-Alain Meier

In Zusammenarbeit mit
Oumar Ndiaye

Nachforschung in Zusammenarbeit mit
Jamal Belmahi

Bild
Séverine Barde

Ton
Eric Ghersinu

Montage
Myriam Rachmuth

Ton Montage
Eleonora Polato

Mischung
Denis Séchaud, Studio Masé

Musik
Wasis Diop
Ismaël Lo

Regieassistent
Chimi Flaubert

Kamera
Jean Diouf

Régie
Mariame Ndaw

Etalonnage
Christoph Walther, Trinipix


PRIX, NOMINATIONS

Visions du Réel, Nyon 2017